Verkehrsunfall - zwei Autoinsassen durch Feuerwehr befreit

Die Ausgangslage dieser Zugübung des 2. Zuges stellte sich so dar- zwei Autos waren in der Abenddämmerung verunglückt. Der erste Einsatzbefehl lautete für die Besatzungen des Hilfeleistungslöschfahrzeugs (HLF) und des Rüstwagens (RW) daher Ausleuchten der Unfallstelle. 
Anschließend galt es, die beiden Autos gegen Wegrutschen zu stabilisieren. Hierzu setzten die Feuerwehrleute verschiedene Ausrüstung ein, unter anderem das System "Stab Fast". Hierbei handelt es sich um ein Abstützsystem der Firma Weber Hydraulik. Es sind spezielle Stützen in Verbindung mit einem Spanngurt, welche ein gutes Stabilisieren eines PKW ermöglichen. 
Inszeniert wurde das Szenario, um das taktische Vorgehen der technischen Rettung und das Drumherum zu trainieren.
Während der Zugübung, an der 19 Angehörige aus den Gruppen 2-1 und 2-2 der Feuerwehr Wolfenbüttel teilnahmen, kam auch hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz.  
Ein Autoinsasse wurde mit Hilfe einer Seitenöffnung befreit - genutzt wurde ein Motortrennschleifer und der Rettungssatz - , beim anderen Fahrzeug wurde das Hauptaugenmerk auf das "Glas-Management" gelegt und der Fahrer ohne den Einsatz von Schere, Spreizer oder Hydraulikstempel befreit.
Alle Teilnehmer zogen ein positves Fazit aus diesem Dienst, und bedankten sich für die Ausarbeitung. Es konnten viele nützliche Erfahrungen gesammelt werden.
 
Text: Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit (St,Hop) Fotos: jür
Montag, 24. Juli 2017