Lauter Knall in den Abendstunden – Feuerwehr bei Firma Zogel

Am Freitagabend  kurz nach 19:00 wurden wir zu einem Schadensereignis in die Lindener Straße gerufen. Im Keller der dort ansässigen Firma Zogel, hatte es einen lauten Knall gegeben.  Nachbarn hatten diesen gehört und alarmierten daraufhin die Feuerwehr. Da sich zu diesem Zeitpunkt die 1. Gruppe des 2. Zuges (Gruppe 2/1) in der Wache aufhielt übernahm sie sofort diesen Einsatz. Sie besetzten umgehen die Fahrzeuge des 1. Löschzuges sowie ein zusätzliches Fahrzeug und machten sich auf den Weg.

Am Einsatzort angekommen verschaffte sich Einsatzleiter Matthias Hartlich als erstes einen Überblick. Die Ersterkundung ergab das sich mehrere Personen im Keller des Gebäudes befanden. Dieser war stark verraucht. Außerdem waren mehrere Jugendliche, die sich im Obergeschoß aufhielten  vor Schreck und Angst durch ein Fenster auf ein Vordach geflüchtet.  Einer von ihnen klammerte sich an einem Schornstein.

Als erste Maßnahme wurde die Drehleiter aufgebaut. Hierüber wurden die Jugendlichen vom Dach gerettet. Da sie sich alle dabei Verletzungen vom unterschiedlichen Ausmaßen zugezogen hatten, wurden sie sofort vom eben falls mit alarmierten Rettungsdienst versorgt.

Zeitgleich wurden zwei Trupps unter Atemschutz in den Keller geschickt um dort nach den vermuteten Personen zu suchen. Trotz des dichten Rauches konnten auch diese schnell gefunden werden. Auch hier waren verletzte zu versorgen. Da die Kräfte des Rettungsdienstes nicht ausreihend waren wurden hierfür Feuerwehrkameraden mit medizinischen Kenntnissen (z.B. Rettungsassistenten) eingesetzt.

Zuletzt galt es noch die Ursache für dieses ‚Unglück herauszufinden und zu beseitigen. Wie sich herausstellte war es die Heizungsanlage in der es eine Verpuffung gegeben hatte.  Sie geriet dadurch in Brand. Ein weiterer Atemschutztrupp ging mit einem C-Rohr vor und konnte das Feuer schnell unter  Kontrolle bringen.

Um etwa 19:50 gab der Einsatzleiter die Meldung  „Feuer aus“ und ganz wichtig. „Übung beendet.“

Denn das Szenario wurde vorher von langer Hand geplant.  Dirk Steffens (Gruppenführer 2/1) und Dennis Nowicki (Gruppe 2/1) hatten sich das Ganze ausgedacht. Hierzu hatten sie sich Unterstützung vom Team der Realistischen Unfall- und Notfall-Darstellung (RUND) eingeladen. Sie stellten die Verletzen bei dieser Übung .Weiterhin dabei war ein Rettungswagenteam der Johanniter (Rettungsdienst  Braunschweig). Sie übernahmen die Versorgung der Unfallopfer.  An beide Organisationen geht ein herzliches Dankeschön.

Ein weiterer Dank geht an die Firma Hibbeln, die eine Hubbühne für die Vorbereitungen überlassen hat. Als letzte natürlich nicht zu vergessen die Firma Zogel. Sie hatte uns ihre Räumlichkeiten zum Üben zur Verfügung gestellt.

Alle Teilnehmer dieser Übung konnten an diesem Abend neue Erkenntnisse gewinnen, und lobten die gute  Zusammenarbeit.

Text/Fotos: Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit (Michael Hoppmann)

Sonntag, 19. November 2017