Verkehrsunfall mit radioaktivem Stoff

Es ist Freitag der 20.06.14, im Stadtgebiet von Wolfenbüttel kommt es in den frühen Abendstunden zu einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen und verletzter Person.

Dies ist soweit nicht ungewöhnlich.

Jedoch hat eines der Fahrzeuge eine Gefahrgutkennzeichnung. Es handelt sich bei einem der beteiligten Fahrzeug um einen  Transporter mit radioaktiver Beladung.

Mit dieser Übungslage sah sich die 1.Gruppe des 1.Zuges von der Freiwilligen Feuerwehr Wolfenbüttel um Gruppenführer Jan Lange konfrontiert.

In Deutschland liegt die Anzahl der Transporte mit radioaktiven Stoffen bei rund 800.000/Jahr. Glücklicherweise sind dabei soweit bekannt in den vergangenen Jahren keine relevanten Unfälle passiert.

Laut Übungsleiter Rouven Reiche sollte auf die spezifische Vorgehensweise der erst eintreffenden Kräfte an der Einsatzstelle eingegangen werden.

Dies große Spektrum reicht von der entsprechenden persönlichen Schutzkleidung,  über die Berücksichtigung von Kernpunkten der feuerwehrspezifischen Strahlungs-Grenzwerte, spezieller Messgerätetechnik und Dekontaminationsnachweisen, bis hin zu dem richtigen taktischen Vorgehen.

Die Einsatzkräfte um Gruppenführer Jan Lange, die mit dem Rüstzug zu diesem angenommenen Szenario alarmiert wurden, arbeiteten diesen angenommenen Unfall gut ab. Die „verletzte Person“ wurde dem Rettungsdienst übergeben.

 

Foto und Text: Feuerwehr Wolfenbüttel (Reiche)

Mittwoch, 22. November 2017