Atemschutznotfall–Ausbildung

Erstellt am Dienstag, 29. November 2011 22:31

Atemschutznotfall – Ausbildung für Atemschutzgeräteträger in Wolfenbüttel

Insgesamt 16 Atemschutzgeräteträger der Stadt Wolfenbüttel nahmen die Einladung des Stadtausbildungsleiters Uwe Frobart zum Basic - Lehrgang an.

Am 29.11.2011 begrüßte Stadtbrandmeister R. Hartmann die Teilnehmer des Lehrgangs. Er machte deutlich, dass die Sicherheit als Angriffstrupp sehr wichtig sei und das Üben und Trainieren nie aufhören dürfe. Denn bei einem Einsatz müssen sich die Bevölkerung und die Kameraden untereinander darauf verlassen können, dass alles reibungslos ablaufe.

 

Bevor die verschiedenen Moderatoren ( I. Beemers, T.Wais) mit dem theoretischen Unterricht begannen, richtete der Stadtausbilder Uwe Frobart ein paar Worte an die Teilnehmer, die neugierig und wissbegierig in den ersten Abend des Lehrgangs starteten.

Am 1. Abend fanden außer der Theorieeinheit auch verschiedene praktische Übungen statt, z.b.wie die Feuerwehrmänner (SB) sich selbst schützen können und wie sie gegen verschiedenen Brandarten vorgehen müssen.

Die erste Übung beinhaltete das Notfalltraining. Die Lehrgangsteilnehmer übten hierbei die Rettung eines verletzten Kameraden unter der Leitung von I. Beemers.

Die zweite Übung, geleitet von T. Wais, beinhaltete die Türöffnung mit und ohne Nebel eines in Brand stehenden Objektes. Bei dieser Übung wurden die richtige Handhabung der Feuerwehrschlinge sowie die Handhabung des Hohlstrahlrohrs vermittelt.

Zum Abschluss des Lehrgangstages führte Michael Pförtner die richtige Trageweise der Atemschutzausrüstung vor. Es sei außerdem darauf zu achten, fügte I.Beemers hinzu, dass die Atemschutzausrüstung trocken sei und zudem keine Dinge am Körper getragen werden, die nichts mit der Schutzausrüstung zu tun haben.

Am Samstag fand dann die spektakuläre Übung in der PTB – Braunschweig statt. Hier mussten die Teilnehmer ihr erlerntes theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen. Mit verschiedenen Übungsszenarien mit Null – Sicht unter Leitung von T. Hecht, musste unter höchster Anstrengung die Aufgabe „Rettung eines verunglückten Feuerwehrmannes“ bewältigt werden. Erst jetzt wurde jedem einzelnen Kameraden unter Atemschutz klar, wie wichtig Notfall – Training ist, und dass der Sicherungstrupp für die eingesetzten Kameraden bei Brandeinsätzen in Gebäuden ein sehr wichtiger Bestandteil in der Feuerwehr ist.

Besonderen Dank gilt den Atemschutzgerätewarten für die Bereitstellung der gesamten Atemschutzgeräte samt Masken, sowie Uwe Frobart, der den Teilnehmern einen präzisen und gelungenen Lehrgang bescherte.