TH-Seminar

Technische Hilfeleistungs-Seminar am Wochenende – Zwei Tage Verkehrsunfälle abgearbeitet

Der Verkehr auf den Straßen und Autobahnen nimmt stetig zu. Und mit ansteigendem Verkehr steigt auch die Zahl der Unfälle. Vor besondere Herausforderung werden Einsatzkräfte gestellt wenn technisches Einsatzgerät an seine Grenzen gebracht wird. Insbesondere beim Schneiden und Trennen von Neufahrzeugen oder Fahrzeuge aus der Oberklasse die mit neusten Sicherheitsstandards versehen sind.

Daher konnte man zum2.Mal ein Seminar unter der Leitung des Stadtausbildungsleiter Uwe Frobart zum Thema Technische Hilfeleistung PKW und Patientengerechte Rettung durchführen.

Am 10.12. + 11.12.2011 nahmen 40 Kameraden der mit hydraulischen  Rettungsgeräten ausgestatteten Einheiten der Feuerwehr Wolfenbüttel, Linden, Ahlum und andere Ortsfeuerwehrenan einer Schulung Patientengerechte Unfallrettung teil.

Als Ausbilder wurden durch die Fa Weber-Hydraulik die Mitglieder des Technischen-Rettungs-Teams der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach Frank Gerhards und Daniel Querner eingesetzt.

Im theoretischen Teil wurde schon klar das auch die „kleinste“ Ortsfeuerwehr etwas Sinnvolles dazu beitragen kann, einen schweren PKW – Unfall in Hinsicht der Patientenrettung abzuarbeiten.

Im diesem Seminar lag der Schwerpunkt auf das Schneiden von Neufahrzeugen, deren Schwierigkeiten und Gefahren, sowie auf den inneren Retter.

Auch wenn die Lernziele:

  • Standard-Einsatz-Regeln
  • Gerätekunde
  • Schwerpunkte bei Neufahrzeugen
  • Airbags, Gurtstraffer (Gefahren und Screening)
  • Gefahren bei der Technischen-Hilfeleistung
  • Glasmanagement
  • Erst-, Versorgungs- und Rettungsöffnungen
  • Spezielle Öffnungstechniken an Fahrzeugen neuster Generation

im theoretischen und imPraxisBereich aufgezeigt wurden, so wurde doch ein großer Augenmerk im Bereich der Erstöffnung bei Neufahrzeugen und deren Möglichkeiten, sowie der Versorgungsöffnung für den Rettungsdienst und deren Gefahren, sowie Fahrzeugscreening gelegt.

Bei insgesamt sechs Pkws, die zu verschiedenen Lagen ineinander und aufeinander zusammengeschoben wurden (Autobahnunfall), konnten die Teilnehmer unter der Leitung des Technischen-Rettungs-Teams ihr theoretisches beigebrachten Wissens in der Praxis umsetzen.

Der stv. Stadtbrandmeister D. Gliese lobte die Teilnahme der vielen Teilnehmer am Thema, sowie die Organisation des Stadtausbildungsleiter Uwe Frobart und seinen Helfern. Man war sich nach den zwei Tagen einig, das man auf dem richtigen Wege ist, die neuen Fahrzeugtechnologien bei einem Verkehrsunfall besser zu verstehen und besser Händeln zu können zum Wohle des Verunglückten

Donnerstag, 23. November 2017