Einsatzreiche Woche

Erstellt am Montag, 13. Februar 2012 10:45

Während es mit einem Einsatz am Montag vergleichsweise ruhig war- es brannte abends lediglich ein Müllbehälter an der Grüssauer Straße – fing am Dienstag mit der ersten Alarmierung um 07:52 Uhr eine ganze Serie von Einsätzen ein.

Eine hilflose Person hinter verschlossener Tür an der Zickerickstraße rief Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes auf den Plan.

Rund zwei Stunden später löste die Brandmeldeanlage der Bibliothek aus. Die Kräfte des Tagesalarmkreis wurden erneut alarmiert und besetzten das Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25).

Kaum wieder eingerückt, es war 10:33 Uhr, waren sie bei einer Ölspur an der Salzdahlumer Straße erforderlich. 5 Feuerwehrleute waren mit dem Fahrzeug des Brandmeister vom Dienst (BvD) und dem Gerätewagen-Öl (GW-Öl) unterwegs und streuten die Ölspur ab.

Im Anschluss galt es an der Elbinger Straße eine weitere Ölspur abzustreuen.

Um 13:39 Uhr alarmierte die Integrierte Regionalleitstelle (IRLS) erneut zu einer Ölspur. Dieses Mal an der Ludwig-Richter-Straße. Auch dort wurde der GW-Öl eingesetzt, um die Gefahrenstelle zu beseitigen. 7 Feuerwehrleute waren dazu im Einsatz.

Um 19:41 Uhr der nächste Alarm. In Fümmelse, Untere Dorfstraße, brannte es in einem Schornstein. 16 Feuerwehrleute aus Wolfenbüttel besetzten den Kommandowagen (KdoW), die Drehleiter und das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) und unterstützten vor Ort die Einsatzkräfte der Ortswehr Fümmelse.

Einige Stunden später, um 22:43 Uhr, alarmierte die IRLS die beiden Bereitschaftskreise zu einem Wasserschaden am Großen Zimmerhof. Eingesetzt wurden dort das Löschgruppenfahrzeug (10-26) sowie der KdoW des BvD.

Die Nachtruhe dauerte nicht lange für die Einsatzkräfte der Ortswehr. Zu einem Wasserschaden Am Hopfengarten um 04:11 Uhr rückten neben dem LF, dem BvD-Kdow auch noch der Rüstwagen (RW) aus.

Für die Tagesbereitschaft gingen die Einsatzaktivitäten am Mittwoch (08.02.) erst um 14:28 Uhr los. An der Wichernstraße galt es aufgrund eines befürchteten Wasserschadens eine Wohnungstür zu öffnen.

Als die Einsatzkräfte mit dem LF 10 und dem KdoW des BvD auf dem Rückweg zur Feuerwache waren, kam der nächste Alarm. Erneut meldete die IRLS einen Wasserschaden, dieses Mal an der Adersheimer Straße.

Der Donnerstag blieb mit einem Einsatz eher ruhig. Dafür war für die Feuerwehrleute ein langer Fußmarsch zu bewältigen, denn eine längere Ölspur zog sich von der Friedrich-Ebert-Straße über den Schloßplatz, Schiffwall und den Rosenwall hin und wurde abgestreut. Hierzu rückten neben dem GW-Öl auch noch der Gerätewagen Logistik (GW-L) aus.

Am darauffolgenden Freitag hatte die Tagesbereitschaft auch wieder alle Hände voll zu tun. Zunächst galt es um 08:36 Uhr am Westring ausgelaufenes Öl abzustreuen, dass ein Auto aufgrund eines Defekts verloren hat. Die Besatzung des GW-Öl sowie der BvD waren vor Ort.

Um 10:58 Uhr löste die IRLS erneut die Meldeempfänger aus. Auf dem Gelände der Fachhochschule Am Exer wurde Gasgeruch wahrgenommen. Neben dem BvD und dem TLF des ersten Löschzugs rückte auch noch der RW aus, weiterhin vor Ort waren Kräfte des Rettungsdienstes, der Polizei und der Stadtwerke. Messungen ergaben jedoch keine Gaskonzentration vor Ort.

Um 13:21 Uhr löste die Brandmeldeanlage der Herzog-August-Bibliothek aus. Nach Erkundung durch den BvD waren keine weiteren Einsatzkräfte mehr erforderlich und das TLF des ersten Löschzugs verblieb in der Feuerwache.

Am späten Nachmittag wurden die Bereitschaftskreise zu einem Wasserschaden an der Goslarschen Straße alarmiert und um 18:49 Uhr zu einem Feuerschein an der Lindener Straße. Eine Anwohnerin blickte von ihrer Wohnung aus auf das gegenüberliegende Gebäude und nahm dort flackernde Flammen wahr. Nach Erkundung durch die Einsatzkräfte und Rücksprache mit der Anruferin wurde festgestellt, dass es sich um ein Kaminfeuer handelte. Allerdings war das Feuer nicht echt, sondern nur auf DVD dargestellt und lief auf dem Fernseher. Die Fahrzeuge des ersten Löschzugs (KdoW, TLF, DL, HLF) sowie der Rettungsdienst und die Polizei rückten wieder ein.

 

Text: Feuerwehr Wolfenbüttel (st)