Übersicht vor
Einsatzart: Technische Hilfeleistung
Kurzbericht: Gefahrstoffeinsatz, umgestürzter LKW, Diesel ausgelaufen
Einsatzort: Halberstädter Straße
Alarmierung :

am 09.01.2013 um 21:58 Uhr

Fahrzeuge am Einsatzort:
21-23-1 (TLF 16/25)
21-56-1 (GW-AG)
21-64-1 (GW-L)
21-11-99 (ELW-ÖEL)
21-10-1 (KdoW-BvD)
82-73-1 (GW-G)

Einsatzbericht:

Der Donnerstagabend begann für zahlreiche Angehörige der Ortswehren Linden und Wolfenbüttel zunächst mit einem umfangreichen Hilfeleistungseinsatz, bevor rund 5 Stunden nach Ende dieses Einsatzes ein Feuer in Wendessen eine erneute Alarmierung der Kräfte erforderlich machte.

Ein Eingreifen der Feuerwehren war nötig, nachdem ein mit Zuckerrüben beladener Sattelzug auf der Kreuzung nahe der Lindenhalle in Richtung Halchter umstürzte, sich dabei den Tank beschädigte, Dieselkraftstoff auslief. Die Integrierte Regionalleitstelle (IRLS) alarmierte die Ortsfeuerwehr Linden sowie Führungskräfte. Nachdem Einheiten an der Unfallstelle tätig waren, wurde festgestellt, dass doch größere Mengen Flüssigkeiten ausliefen und umgefüllt werden mussten. Daher erfolgte eine Alarmierung der Gefahrguteinheit der Stadt Wolfenbüttel sowie der Örtlichen Einsatzleitung (ÖEL). Weiterhin vor Ort fanden sich ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde, der Polizei sowie Kräfte des Fuhrunternehmens ein.

Die Kräfte des städtischen Gefahrgutzuges rückten mit dem Gerätewagen Atemschutz/Gefahrgut (GW-A/G), dem kreiseigenen Gerätewagen Gefahrgut (GW-G) sowie einem Logistikfahrzeug an. Weiterhin vor Ort waren der Einsatzleitwagen (ELW) der ÖEL sowie der Brandmeister vom Dienst (BvD) sowie ein Löschgruppenfahrzeug. Die Kräfte aus Linden waren mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) und einem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF/W) am Unfallort.

Ausgelaufener Kraftstoff und Öl wurden aufgefangen und mit Bindemittel abgestreut, Feuerwehrleute des Gefahrgutzuges pumpten mit einer Handumfüllpumpe rund 300 Diesel aus dem Tank ab und füllten ihn in einen Behälter. Eine weitere Pumpe wurde für den Hydrauliköltank vorgehalten. Aufgerichtet wurde der umgestürzte Sattelzug durch Kräfte des Fuhrunternehmens. Für den Zeitraum der Bergung stand ein Rettungswagen (RTW) des Deutschen-Roten-Kreuz (DRK) in Bereitschaft, brauchte aber hierfür nicht tätig werden.

Nach rund drei Stunden konnten auch die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehr den Unfallort verlassen und an ihre Standorte zurückkehren. Noch nicht ahnend, dass die Meldeempfänger vier Stunden später erneut auslösen werden.

Text: Feuerwehr Wolfenbüttel Internet-Team (st) / Fotos: hop / st

Technische Hilfeleistung vom 09.01.2013  |  (C) Feuerwehr Wolfenbüttel (2013)Technische Hilfeleistung vom 09.01.2013  |  (C) Feuerwehr Wolfenbüttel (2013)Technische Hilfeleistung vom 09.01.2013  |  (C) Feuerwehr Wolfenbüttel (2013)
Mittwoch, 17. Oktober 2018