Montag, 19. August 2019
Notruf: 112

Feuer in der Krummen Straße

Gegen 9 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Wolfenbüttel zu einer unklaren Rauchentwicklung in der Altstadt alarmiert.
Gemeldet wurde austretender Rauch im Obergreschoss eines Fachwerkhauses.
Flammen schlugen bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte bereits aus dem Balkon im Hinterhof. Das Feuer drohte akut auf anliegende Gebäude überzugreifen.
Sechs Personen des betroffenen Mehrfamilienhauses konnten sich bereits selbstständig in Sicherheit bringen. Zwei von Ihnen haben Rauch eingeatmet und mussten durch den Rettungsdienst des DRK behandelt und in das Klinikum gebracht werden. Der ersteintreffende Brandmeister vom Dienst (BvD) Tobias Hecht: „Ein Trupp unter Atemschutz musste sofort in die Wohnung, da die Situation nicht eindeutig war und nicht ausgeschlossen werden konnte, dass noch Menschen oder Tiere in der Wohnung sind.“ Diese Vermutung bestätigte sich im Verlauf glücklicherweise nicht.

„Eine Brandbekämpfung in Altstädten mit Fachwerk stellt immer eine besondere Herausforderung für die Feuerwehr dar: Die beengten Platzverhältnisse und die historische Holzbauweise erfordern besondere Umsicht“ so Einsatzleiter Olaf Glaeske. Weitere Kräfte der Ortsfeuerwehren Linden und Groß Stöckheim wurden hinzu alarmiert. Eine zweite Drehleiter aus Braunschweig mit einem sogenannten „Knick“ war erforderlich um effektiver an das Dach und den Innenhof zu gelangen.
Nachdem in der Wohnung die Löscharbeiten schnell erfolgreich waren, stellte sich heraus, dass sich das Feuer in der Dachhaut weiter ausbreitete. Die Dachziegel mussten aufwändig entfernt werden,um mit der Wärmebildkamera Glutnester ausfindig zu machen.
Gegen 13 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden.
Im Einsatz waren 80 Feuerwehrkräfte.

Text: Stadtfeuerwehr-Presseteam  (Christoph Girard) Fotos: Feuerwehr

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