Mittwoch, 17. Juli 2019
Notruf: 112

Schlechte Löschwasserversorgung fordert Einsatzkräfte

In der Nacht von Montag auf Dienstag (19. März 2019) wurde die Ortsfeuerwehr Wolfenbüttel zu einem Gartenlaubenbrand im Kleingartenverein Rote Schanze alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Laube bereits im Vollbrand. Wie BvD Kai Zahlmann berichtet, gestaltete sich Löschwasserversorgung etwas schwieriger. Da in direkter Nähe zum Brandort kein Hydrant vorhanden war, richteten die Kameraden kurzerhand einen Pendelverkehr zu einer Wasserentnahmestelle an der Leipziger Straße ein und speisten an der B79 eine so genannte „lange Wegstrecke“ bis zur Einsatzstelle ein – mit Erfolg - der Brand konnte mit zwei C-Rohren und insgesamt vier Trupps unter schwerem Atemschutz bekämpft werden.

Text: Stadtfeuerwehr-Presse-Team Patrick Krause
Bilder: Kurt Jakobi

Verkehrsunfälle auf A36 fordern vier Verletzte

Am späten Donnerstagnachmittag (7. Februar 2019) kam es auf der A36 zwischen den Anschlussstellen Wolfenbüttel Nord und Braunschweig Stöckheim zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW. Hierbei wurden zwei Personen verletzt. Der Unfall führte zu einer starken Fahrbahnverschmutzung, weshalb die Autobahn in Fahrtrichtung Braunschweig kurzfristig voll gesperrt werden musste und aufwendige Reinigungsarbeiten durch die Autobahnmeisterei erfolgten.

Während der Aufräumarbeiten kam es zu einem weiteren Verkehrsunfall. Offensichtlich übersah eine Passatfahrerin das Stauende des Unfalls und kollidierte infolge dessen mit einem PKW und einem Lastkraftwagen. Zunächst musste angenommen werden, dass die Fahrerin noch im Fahrzeug eingeklemmt ist. Erschwerend kam hinzu, dass weitere Anrufer über den Notruf mitteilten, dass es sich um einen Gefahrstofftransport handle, bei dem es zu einem Austritt käme.
Glücklicherweise konnten die ersten Feuerwehrkräfte vor Ort Entwarnung geben: weder war eine Person eingeklemmt, noch traten Gefahrstoffe aus.

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Feueralarm im Wolfenbütteler Klinikum - Einsatzkräfte probten den Ernstfall

Wolfenbüttel. Im Städtischen Klinikum wurde am Freitagnachmittag der Ernstfall geprobt. Das Szenario: Bei Schweißarbeiten an der Heizungsanlage kam es zu einer Verpuffung und einem anschließenden Brand von Kunststoffen mit starker Rauchentwicklung.

Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes eilten den Alten Weg entlang. Die Brandmeldeanlage des Städtischen Klinikums hatte kurz zuvor ausgelöst, die Meldung ging automatisch zur Integrierten Regionalleitstelle in Braunschweig. Die Disponenten alarmierten den Tagesalarm der Ortsfeuerwehr Wolfenbüttel, den Brandmeister vom Dienst (BvD) und einen Rettungswagen (RTW) des DRK-Rettungsdienst.

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Feuerwehrübung am Stadtgraben- zwei Menschen aus dem Wasser gerettet

Es herrschen winterliche Temperaturen, die Teiche und Seen sind gefroren. Die Behörden warnten immer wieder vor dem Betreten der vermeintlich dicken Eisschichten. In Wolfenbüttel kam es dennoch zu einem Unglück. Dramatische Szenen spielten sich am Stadtgraben ab. Hilferufe schallten durch die Dunkelheit, zwei Menschen kämpften im eisigen Wasser gegen das Untergehen.

Aus einem nahegelegenen Hotel beobachteten glücklicherweise Gäste die Ereignisse und informierten die Feuerwehr. Wenige Minuten später sind die Helfer auf dem Weg zur Langen Straße. Als Brandmeister vom Dienst, Michael Pförtner, kurz nach dem Alarm am Stadtgraben eintraf, wurde er schon erwartet. Eine Spaziergängerin stürmte auf ihn zu, berichtete von dem Geschehenen. Ein Mann sei auf das Eis gegangen, dort eingebrochen. Ihr Mann habe ihn retten wollen, sei hinterher gegangen. Doch plötzlich habe es gekracht, auch er sei eingebrochen. Nun waren zwei Menschen dort gefangen, steckten zwischen Eisschollen und dem eisigen Wasser fest, schrien in Todesangst.

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Freitagnachmittag mit winterlichen Temperaturen – Brandeinsatz beschäftigt die Feuerwehren der Stadt Wolfenbüttel

Fümmelse: 'Am Nachmittag ertönten zahlreiche Meldeempfänger – „Feuer mit Menschenleben in Gefahr“ lautete die dramatische Meldung. Schauplatz dieses Hilferufs war die „Untere Dorfstraße“ in Fümmelse. Um 16:09 Uhr alarmierte die IRLS die Ortsfeuerwehren Fümmelse, Groß Stöckheim, Wolfenbüttel, die Örtliche Einsatzleitung (ÖEL) und den DRK-Rettungsdienst.

Wenige Minuten später traf das Löschgruppenfahrzeug der Fümmelser Wehr am Brandort ein. Die Meldung bestätigte sich. Dichter schwarzer Rauch quoll aus dem Fenster zur Hofseite des Fachwerkhauses. Ein Bewohner des Hauses erschien dort am Fenster. Ein erster Atemschutztrupp ging in das Wohnhaus zur Rettung des Mannes. Zwischenzeitlich zerbarst eine Fensterscheibe an der Rückseite des Hauses, Flammen schlugen heraus. Weitere Feuerwehrleute rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus, eilten in das Fachwerkhaus. Aufgrund der verwinkelten Bauweise und der starken Verrauchung eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. An der „Unteren Dorfstraße“, der Rückseite des Hauses, waberte dichter schwarzer Rauch heraus.

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Tierischer Dienstabend – Rettungshunde zu Besuch bei der Feuerwehr

Am Mittwoch, den 23.01.2019, ging es tierisch zu bei der Feuerwehr Wolfenbüttel.

Das Thema an diesem Abend sollte das Auffinden von vermissten Personen sein. Dieses Einsatzszenario ereilt die Feuerwehren bei den, zu dieser Jahreszeit üblichen Temperaturen gerne einmal.

Die 2. Gruppe des 1. Zuges hatte sich zu ihrem Übungsabend ganz besondere Gäste mit guter Spürnase eingeladen. Die Rettungshundestaffel der Johanniter-Unfall-Hilfe kam zur Unterstützung in die Feuerwache.

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