Sonntag, 20. Januar 2019
Notruf: 112

Übungsdienst des zweiten Zuges

Freitagabend in Wolfenbüttel. Drei Feuerwehrfahrzeuge rollen, souverän gesteuert, durch ein ruhiges Wohngebiet im Südosten der Stadt – an Bord der Einsatzwagen befinden sich Frauen und Männer der Ortsfeuerwehr Wolfenbüttel. Ihre Aufgabe kennen sie noch nicht.

Im Rahmen eines Übungsdienstes des zweiten Zuges gilt es drei Notfälle abzuarbeiten. Besonderheit: die drei Gruppen, die zeitgleich agieren, sind bunt zusammengewürfelt. Geführt werden sie von einem nicht als Gruppenführer ausgebildeten Feuerwehrangehörigen und nach rund 20 Minuten werden die Szenarien getauscht. Im Ernstfall eine ziemlich ungünstige Situation, während dieser Übung jedoch so gewollt.

„Wir haben die Zugehörigkeit zu einer der drei Gruppen ausgelost, genauso wie die Funktion des Gruppenführers“, erklärt Zugführer Tobias Hecht. Hecht hat sich gemeinsam mit seinem Stellvertreter Matthias Hartlich die Aufgaben ausgedacht. „Erschwerend hinzukommt, dass es sich bei den Szenarien um Lagen handelte, die so glücklicherweise im Ernstfall nicht oft vorkommen“, berichtet Zugführer Hecht weiter. Die Übungen finden auf dem Gelände des Wolfenbütteler Gartenbaubetriebs Klingenberg statt.

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Bislang ruhiges Wochenende für die Feuerwehren der Stadt Wolfenbüttel

Insbesondere im Sommer galt es für die Ortsfeuerwehren sehr häufig zu Einsätzen auszurücken. Flächenbrände, diverse andere Feuer und ausgelöste Brandmeldeanlagen, Verkehrsunfälle - die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Wolfenbüttel waren oft gefordert. Deshalb ist es aus unserer Sicht auch erwähnenswert, wenn die "Einsatz-Saison" so wie im Moment etwas ruhiger ist. Es gibt dennoch viele Aktivitäten der Feuerwehren, zum Beispiel Lehrgänge, Schulungen, Übungen oder die traditionellen Lampionumzüge.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Restsonntag und den Mitgliedern der Feuerwehren eine Zeit ohne Einsätze.

Stadtfeuerwehr-Presse-Team, Text: Tobias Stein,
Symbolbild: Ortsfeuerwehr Wolfenbüttel

 

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